Die Studie nimmt die bisherige Diskussion der Konversion in der Antike neu auf durch eine Verkn pfung von klassischen, epigraphischen und biblischen Quellen mit einer sozialwissenschaftlichen Methodologie. Der Autor hinterfragt dabei die bisher vorausgesetzte psychologische Kontinuit t zwischen antiken und modernen Menschen und bietet statt dessen ein Modell, welches an den Denkvoraussetzungen der Antike selbst gebildet wurde. Die griechisch-r mischen und mediterranen Religionen und Philosophien - also auch das hellenistische Judentum und das Christentum - orientierten sich an den Modellen von Patronat und Loyalit t. Das Verst ndnis der antiken Konversion muss also hier ansetzen. In diesem Zusammenhang wird auch die "Bekehrung" des Paulus neu gedeutet.