Dieses Buch bietet einen integrativen Überblick über die Organisationstheorie durch einen paradigmatischen Ansatz. Es verfolgt die Entwicklung des Managementdenkens von rationalistischen Modellen, die sich auf Struktur und Effizienz konzentrieren, hin zu sozialen und systemischen Perspektiven, die die menschliche Dynamik und gegenseitige Abhängigkeit betonen. Umwelt- und neoinstitutionelle Paradigmen betonen au erdem die Rolle externer Zwänge, Legitimität und institutioneller Rahmenbedingungen bei der Gestaltung des Organisationsverhaltens.Die Analyse verlagert sich dann in Richtung des kulturalistischen Paradigmas, das Organisationen als Systeme von Bedeutung, Symbolen und Machtbeziehungen untersucht. Abschlie end untersucht das Buch das digitale und postorganisationale Paradigma, in dem Digitalisierung, Plattformen und künstliche Intelligenz Organisationen als flie ende, vernetzte und hybride Systeme neu definieren.Durch die Artikulation dieser Perspektiven zeigt das Buch, dass Organisationen komplexe und sich entwickelnde Realitäten sind, die nicht durch ein einziges Modell erfasst werden können, sondern ein plurales und reflexives Verständnis erfordern.